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800.000 Euro Finanzierung für neue Elektrolytproduktionsanlage

Das Bundesumweltministerium fördert eine neue Anlage der E-Lyte Innovations GmbH zur Herstellung von Elektrolytlösungen für innovative Batterie- und andere Energiespeichertechnologien.
Das Projekt ermöglicht erhebliche Einsparungen von Chemikalien, geringere Abfallmengen und eine Reduzierung der (fluor)kohlenwasserstoffhaltigen Abluft. Das Pilotprojekt wird mit fast 800.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert und wird am Hauptsitz des Unternehmens in Kaiserslautern durchgeführt.

Bundesumweltministerium fördert ressourceneffiziente Produktion von Elektrolyten für Energiespeichersysteme
Pilotanlage in Rheinland-Pfalz erhält rund 800.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm

Das Bundesumweltministerium fördert eine neue Anlage der E-Lyte Innovations GmbH zur Herstellung von Elektrolytlösungen für innovative Batterie- und andere Energiespeichertechnologien. Das Projekt ermöglicht erhebliche Einsparungen an Chemikalien, geringere Abfallmengen und eine Reduzierung der (Fluor-)Kohlenwasserstoff-haltigen Abluft. Das Pilotprojekt wird mit fast 800.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert und am Hauptsitz des Unternehmens in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) umgesetzt.

Die E-Lyte Innovations GmbH entwickelt und produziert flüssige Hochleistungselektrolyte für Batterien und Kondensatoren, die unter anderem in batteriebetriebenen Fahrzeugen sowie in der Raumfahrt- und Medizintechnik eingesetzt werden. Das Unternehmen plant den Bau einer innovativen Anlage für die flexible und umweltfreundliche Produktion von Elektrolytlösungen mit einer Kapazität von bis zu 8.000 Tonnen pro Jahr.

Bestehende Anlagen zur Herstellung von Flüssigelektrolyten haben den Nachteil, dass sie große Mengen an Chemikalien, Stickstoff-Schutzgas und Wasser für die chemische Trennung (Reinigung) benötigen und verschmutzte Abluft in die Umwelt abgeben. Um diesen Chemikalieneinsatz zu reduzieren, soll in diesem Projekt erstmals eine Verfahrenskombination zum Einsatz kommen, die aus einem kontinuierlichen Mischverfahren, bei dem verschiedene Substanzen kontinuierlich und ohne Unterbrechung miteinander vermischt werden, und einem diskontinuierlichen Mischverfahren besteht, bei dem die Vermischung in einzelnen Schritten und nacheinander erfolgt. Ziel ist es auch, den Produktionsprozess so flexibel zu gestalten, dass eine breite Palette von Elektrolytformulierungen hergestellt werden kann. Dies ist besonders wichtig angesichts der hohen Nachfrage nicht nur nach Standardelektrolyten, sondern auch nach maßgeschneiderten Elektrolyten für spezielle Anwendungen.

Das Projekt kann ca. 100 Kubikmeter Wasser, ca. 20 Tonnen Reinigungsabfälle und ca. 6.000 Kubikmeter Stickstoff pro Jahr einsparen. Darüber hinaus können jährlich über 500.000 Kubikmeter (Fluor-)Kohlenwasserstoff-haltige Abluft und 8 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Das Umweltinnovationsprogramm fördert die erstmalige, groß angelegte Anwendung einer innovativen Technologie. Damit ein Projekt für eine Förderung im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms in Frage kommt, muss es über den Stand der Technik hinausgehen und sollte einen Demonstrationscharakter haben.

Weitere Informationen über das Förderprogramm und das Projekt finden Sie unter: http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

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