Das Projekt „InnoAktiv“ zielt darauf ab, die Zellaktivierung bei der Herstellung großformatiger Lithium-Ionen-Batterien durch innovative Materialien, Verfahren und Anlagen deutlich zu beschleunigen und zu verbessern. Die derzeitige Prozessdauer von etwa zehn Tagen soll erheblich verkürzt werden, wodurch Kosten, Energieverbrauch und Emissionen gesenkt werden sollen. Gleichzeitig wird eine verbesserte Zellleistung angestrebt, einschließlich einer längeren Lebensdauer und eines geringeren Innenwiderstands. Die Lösungen werden in produktionsnahen Umgebungen getestet und sollen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Batterieherstellung stärken.
Der Arbeitsplan umfasst sieben Arbeitspakete: Projekt- und Technologiemanagement, Anforderungsdefinition und Datenerhebung, Prozessentwicklung und Materialanalyse, Entwicklung neuer Selbstentladungstests sowie Skalierung und Demonstration in einer Forschungsproduktionslinie. Anschließend folgen die Analyse und die Verwertung der Ergebnisse. Die Arbeitspakete sind miteinander verknüpft und werden teilweise parallel durchgeführt.
Zu den Ergebnissen zählen schnellere Prozesse, geringere Kosten und ein niedrigerer Energiebedarf sowie eine verbesserte Zellqualität. Diese werden durch wissenschaftliche Veröffentlichungen, Patente, die industrielle Umsetzung und die Ausbildung von qualifiziertem Personal genutzt und stärken damit die deutsche und europäische Batterieindustrie.
Das Projekt wird im Rahmen der Förderinitiative B@TS vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert.
Projektpartner aus Industrie und Forschung: