NIBlog
Natrium-Ionen-Batterien für den Einsatz in der Intralogistik: von der skalierbaren Produktion von aktivem Kathodenmaterial bis zu Prototypzellen.
Der Aufbau einer Produktionskette für Natrium-Ionen-Batterien für Flurförderzeuge
Mit möglichen Energiedichten von bis zu 200 Wh/kg sind Natrium-Ionen-Batterien eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien (LIBs). Einer der Schlüsselfaktoren, der Natrium-Ionen-Batterien (SIBs) als Alternative zu LIBs so beliebt macht, ist die deutlich bessere Verfügbarkeit von Natrium als Rohstoff. Natrium-Ionen-Batterien basieren auf dem gleichen Funktionsprinzip wie LIBs, verwenden aber im Vergleich dazu viel reichlichere und sicherere Rohstoffe wie Eisen und Natrium anstelle von Lithium. Außerdem ist Natrium lokal verfügbar und daher billiger und es ist einfacher, eine transparente Lieferkette aufzuzeigen. Dies wirkt sich sowohl auf die Umweltauswirkungen als auch auf die Kostenstruktur der Batterieproduktion aus. Darüber hinaus ist es möglich, bestehende Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien zu nutzen und sie mit sehr geringen zusätzlichen Investitionen auf Na-Ionen-Batterien umzustellen.
Ziel des Projekts ist es, eine Produktionskette „Made in Germany“ für Natrium-Ionen-Batterien aufzubauen, die speziell für Anwendungen in der Gabelstapler-, Lager- und industriellen Fördertechnik bestimmt sind. Ziel ist die Erforschung und Validierung der Batteriechemie und des Herstellungsverfahrens. Im Rahmen des Projekts werden die Partner Prototypzellen und -module bauen und testen, die auf den vom Konsortium hergestellten Materialien basieren.